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Fassadendämmung, eine Idee ohne Bau- und Umbauarbeiten

Hausbesitzer haben durch Mieteinnahmen oder, sofern sie selbst im Eigenheim wohnen und keine Miete mehr zahlen müssen, nicht nur Vorteile. Denn das Haus will auch unterhalten werden. Gerade Altbauten sind oft marode und nicht auf dem Standard, wie die Häuser heute gebaut werden. Das beginnt schon bei der Fassadendämmung und auch die Dachdämmung ist nicht immer zum Besten bestellt. Eigentlich klar, denn vor 40, 50 oder noch mehr Jahren, hat man noch ganz anders gedämmt – wenn überhaupt. Das ist heute natürlich nicht mehr aktuell und muss auf den neuesten Stand gebracht werden. Schon der Umwelt, aber auch dem Geldbeutel zuliebe.

Bevor man nun aber auf Teufel komm raus die Fassade und das Dach dämmen lässt, sollte eine Untersuchung durchgeführt werden, durch die Fachleute feststellen können, welche Dämmmethode die Beste ist. Da sich die Methoden, ein Haus zu dämmen, in den vergangenen Jahren sehr verbessert haben und somit immer effektiver geworden sind, sollte der Fachmann also entscheiden, welcher Dämmstoff in Frage kommt.

Eine Dämmmethode, die sowohl bei der Fassadendämmung, wie auch bei der Dachdämmung zum Einsatz kommt, ist die sogenannte Einblasdämmung. Diese Möglichkeit ist nicht nur sehr einfach zu handhaben, sondern auch besonders kostengünstig. Dabei wird in die Hohlräume des Mauerwerks bzw. in die Dachsparren mit Hilfe einer Verblasmaschine und hoher Druckluft der Dämmstoff einfach eingeblasen. Das geschieht ohne große Umbaumaßnahmen. Bei der Fassadendämmung werden lediglich kleine Löcher ins Mauerwerk gebohrt, bei der Dachdämmung werden einzelne Holzleisten entfernt. So kann nahezu jedes Haus, egal wie alt es ist, gedämmt werden.

Als Material hat sich bei der Dachdämmung Warmcell durchgesetzt. Dabei handelt es sich um einen Dämmstoff auf Zellulose-Basis, der nicht brennbar ist und vor Ungeziefer schützt. Für die Fassadendämmung haben sich unterschiedliche Materialien bewährt. Besonders oft wird das sogenannte Perlite verwendet, das ein vulkanisches Glas und durch seine Wärmeleitzahl besonders gut geeignet ist. Aber auch Zellulose-Flocken, EPS-Granulat oder Holzfasern werden zur nachträglichen Kerndämmung verwendet.

Durch diese Maßnahmen spart man sich viel Geld, weil nun die Wärme im Haus bleibt und man nicht nach außen heizt. Zudem wird die Energie geschont und das Ganze läuft ohne große Umbaumaßnahmen ab, weil man außer der Verblasmaschine und ein paar Löchern in der Wand bzw. ein paar Spalten im Dachboden nichts weiter benötigt. Die Zukunft hat auch beim Dämmmaterial bereits begonnen.